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08.10.2005 13:28

Erinnert ja etwas an Plattformen wie micronations.de. Auch das Diskussionsforum bei bovigo könnte in diese Richtung gehen.
Zu analysieren wäre, warum z.B. micornations.de eingegangen ist. Und was die UVNO als Kommunikationszentrum anders machen könnte als diese Plattformen.

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Stanislav Goldmann
Bürger der Republik Freiland, Besitzer der Pension Goldmann

Pharaoh  
Mitglied
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08.10.2005 13:32

Micronations.de war vom Chef von KLE, der hatte da einfach keinen Bock mehr. Augenzwinkern Dann hatte es doch irgendwie Vicky übernommen, wenn ich mich recht erinnere. Irgendwie scheiterte es immer am Forum bzw. an dessen Betreiber. Aber so wie ich die UVNO kenne, verbleit die wohl noch ewig. Augenzwinkern

Bovigo ist schwierig, weil da neue Staaten nicht so einfach reinkommen.

Grusz,
Pharaoh

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08.10.2005 13:56

Zitat:
Original von Stanislav Goldmann
Zu analysieren wäre, warum z.B. micornations.de eingegangen ist. Und was die UVNO als Kommunikationszentrum anders machen könnte als diese Plattformen.


Ich denke gleichzeitig das es bei der UVNO nach dem Muster die wir jetzt diskutieren auch eine ganz andere Basis haben wird. Denn nach meiner Überzeugung sollte die UVNO sich davon entfernen Staaten als Mitglieder zu aktzeptieren sondern es sollten ausschliesslich micronationale Organisationen Mitglied werden können.

Am ende sollte nach meinem Ideal die UVNO zu einer Plattform werden um micronationale Projekte um so einen entsprechenden Mehrwert für alle zu realisieren und nicht unbedingt Politik oder ähnliches zu betreiben.

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Gruß

Gotama

Benjamin O'Hara  
Mitglied
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08.10.2005 16:02

Mir persönlich ist es sehr wichtig, daß das Hauptaushängeschild der UVNO die Erlangung und die Erhaltung des Weltfriedens bleibt, aus diesem Grunde bin ich auch gegen Blauhelme oder ähnliches von der UVNO. Allerdings ist das mit den Disskussionsplattform für Organisationen schaffen keine schlechte Idee.

Ich z.B. wollte schon immer ine Internationale Weltraumorganisation schaffen, aber bis jetzt ist es daran gescheitert, daß die anderen Weltraumnationen daran kein Interesse zeigten, aber ich könnte mir sehr gut vorstellen, diese Orga auch von der UVNO aus zu gründen, sozusagen als erstes Mitglied der neuen Diskussionsplattform, ich hoffe nur, daß wenigstens Esturien (jetzt ja Drachenstein) und Condoria, als neben Tir die am weitesten entwickelten Weltraumnationen sich dieser Weltraumorganisation wenigstens anschließen.

Wir würden auch den Service bieten UVNO-Mitglieder kostenlos von den einen Kartenplaneten zum anderen zu transportieren Augenzwinkern

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Greetings

Benjamin O'Hara
Obervolksrat der Freien Republik Tir Na nÒg

Nara  
Mitglied
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08.10.2005 16:35

Zitat:
Original von Stanislav Goldmann
ok, ich kann mir auch vorstellen, dass dies ein sinnvolles Betätigungsfeld sein könnte. Kritisch sehe ich aber die damit verbundene "Zentralisierung" der Orgas.

Was würde Sie denn an einer örtlichen Zentralisierung stören?
Zitat:

Vielleicht wollen die ja gar nicht unter einem Dach vereinigt sein?

Hat ja keiner gesagt, daß man es so machen muß. Man müßte natürlich mit den Verantwortlichen in den Orgas zusammenkommen und die Idee (noch etwas aufgearbeitet) präsentieren. Bei einigen Orgas gibt es sicher weniger Bedenken (ich denke da an IMOC, auch die OIK, der Mikrokultura-Verein), bei anderen mehr (WiSim, GF).
Zitat:

Vielleicht können sie sich untereinander auch überhaupt nicht ausstehen?

Kann sein bzw. ist so. Nur die UVNO (und darin liegt ihre Aufgabe über die Kommunikationsplattform hinaus) hat/soll als politische Organisation ja auch der Verständigung, Zusammenhalt und dem Frieden dienen. Bei den Kartenprojekten wäre mein Traum, daß sich Vertreter (nicht alle beteiligten Staaten) von allen drei Projekten mal an einen Tisch setzen und darüber diskutieren, welche Probleme man mit den anderen Projekten hat, ob man zu Kompromissen bereit ist, welche Anforderungen man an eine Kartenorganisation hat und wie man die momentane Situation so auf die Reihe bekommt, daß irgendwie eine Vereinbarkeit besteht (mehrere Planeten, ein großer Planet auf den man alle drei Projekte mit viel Wasser dazwischen packt, die GR-Lösung oder wieder eine gemeinsame Karte, die die Vorteile der verschiedenen Projekte vereint smile ) Dies könnte auch auf einer eher simoff-Ebene und notfalls auch nicht öffentlich geschehen. Wobei dann wieder die Gefahr besteht, daß man sich intern einig wird, aber die Außenstehenden unzufrieden sind und die Spaltung an anderen Stellen erfolgt.
Zitat:

Und vielleicht haben sie ja auch bisher gute Erfahrungen als selbständige Orga gemacht?

Sie sollen ja auch weiterhin weitgehendst selbständig arbeiten können, mit eigenen Geschäftsordnungen / Satzungen usw.
Zitat:

Sich in Abhängigkeit von einer Dachorga zu begeben ist ja auch ein Risiko.


Kann aber auch Vorteile bringen, es kommt darauf an, wie es ausgestaltet wird. Also ist die Frage doch, wie kann man das Risiko minimieren, wie die Abhängigkeiten gering halten?

Zitat:

Wie also bringt man die Orgas dazu, sich unter einem Dach zu sammeln? Und wo ist der grosse Nutzen, der die Risiken und ggf. ungewollten Abhängigkeiten aufwiegt?

Ein stimmiges überzeugendes Konzept.
In der Abstimmung, man denke an vexpo und Microlympia, in der Gemeinschaft, im Spaß auch international an einem Strang zu ziehen. Das Gegeneinander im Kleinen hat seine Reize, aber man sollte auf die Grundfragen (Was sollen die Mns? Was können sie, was nicht?) eine gemeinsame Antwort finden. Ansonsten muß man sich wirklich trennen, wie das Acadea (Bitte keine Diskussion!) gemacht hat.

Als Beispiel wieder die Kartenfrage:
Ich bin für eine geographische, klimatische und geschichtliche Abstimmung und gemeinsame Simulation dieser Bereiche. Wogegen ich bin, ist ein ständiger rL Bezug, d.h. Klimazonen, Vegetationszonen wie auf der rl-Erde, eine rL-Landform, Abstimmung der vL-Geschichte mit der rL-Geschichte, Annahme der gleichen physikalischen und chemischen Gegebenheiten, Kulturen und Kulturräume aus dem rL übernehmen (man kann sich ja an diesen anlehnen, etwas vollkommen anderes kann man eh nicht denken, aber man muß doch nicht wieder alle "Asiaten" auf einen Kontinent werfen, mit etwas Phantasie muß da doch mehr möglich sein) usw.
Zitat:

Ich erinnere auch mal an die Rauslösung der OIK aus der UVNO. Das war ja quasi die Gegenrichtung zu diesem Vorschlag und fand ja vielleicht nicht ganz ohne Grund eine Mehrheit.

Die Gründe kenn ich nicht, nur glaube ich das die angedachte Neuordnung der UVNO eine völlig andere Entscheidungsgrundlage liefern könnte.

Noch etwas zur Mitgliedschaft:
Dies sollte von Organisation zu Organisation unterschiedlich sein können. Das IMOC nimmt Staaten bzw. NMK auf, der Mikrokultura-Verein vielleicht eher interessierte Privatpersonen, in einer Vereinigung der Universitäten sind dann halt die Rektoren die handelnden Personen, in einem politischen Arm der UVNO wieder nur Staaten usw.
Die UVNO als Ganzes könnten dann verschiedene Mitglieder haben Staaten, Vereinigungen, internat. Orgas, Delegierte der Unterorgas usw. Vielelicht auch als Zweikammersystem organisisert. Alles ist grundsätzlich denkbar.

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08.10.2005 16:48

So wie ich das sehe, kommt die Diskussion ein wenig zum laufen Freude

Also noch mal als Zusammenfassung:
Das Primärziel der UVNO ist nicht mehr der Weltfrieden, sondern die Koordination zwischen verschiedenen Organisationen/Staaten.

Das Forum der UVNO ist dazu da, um Länderübergreifende Themen zu regeln. Es ist auch für öffentliche Bekanntmachungen geeignet.

Die UVNO ist die Dachorganisation mehrerer Organisationen.

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Wenn das so ist, werden Stefan, Julian und ich unser "Projekt" warscheinlich aufgeben.

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Flavian Bolled, Regierungschef von Albenien

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08.10.2005 16:56

Zitat:
Original von Flavian Bolled
Die UVNO ist die Dachorganisation mehrerer Organisationen.


Nicht so schnell......

Erstmal Diskutieren wir darüber ob die UVNO das auch werden will und danach wird eine Diskussion notwendig werden müssen ob sie das auch kann.

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Gruß

Gotama

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08.10.2005 17:10

Zitat:
Original von Nara
Zitat:
Original von Stanislav Goldmann
ok, ich kann mir auch vorstellen, dass dies ein sinnvolles Betätigungsfeld sein könnte. Kritisch sehe ich aber die damit verbundene "Zentralisierung" der Orgas.

Was würde Sie denn an einer örtlichen Zentralisierung stören?
Um nur ein naheliegendes Beispiel zu bringen: man verlässt sich auf die zentrale Kommunikationsplattform und diese wird (aus welchen Gründen auch immer) schlagartig eingestellt. So ja schon in der OIK erlebt. Dann hängt man erst mal in der Luft, weil man nicht mehr alles dezentral unter Kontrolle hat und die Zentrale soeben (mitsamt allen Unterlagen, Diskussion und erarbeiteten Dokumenten) gesprengt wurde.


Ein weiterer Punkt ist: in der jetzigen Planung scheint man davon auszugehen, dass es innerhalb der UVNO nie Konflikte geben wird, die entschieden werden müssen. Das wage ich aber zu bezweifeln und wiederspricht meiner Erfahrung. Und sobald man Konflikte entscheiden muss, wirft das die Frage auf, mit welchen Mechanismen man entscheidet. Und dies wird die Organisation zwangsläufig in eine gewisse Richtung drängen (demokratisch, diktatorisch, u.s.w.) und ggf. bei einigen Mitgliedern keine Akzeptanz finden.

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Stanislav Goldmann
Bürger der Republik Freiland, Besitzer der Pension Goldmann

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08.10.2005 17:16

Zitat:
Original von Benjamin O'Hara
Mir persönlich ist es sehr wichtig, daß das Hauptaushängeschild der UVNO die Erlangung und die Erhaltung des Weltfriedens bleibt, aus diesem Grunde bin ich auch gegen Blauhelme oder ähnliches von der UVNO.

Das kann man so sehen, aber damit machen Sie eindeutig klar: die UVNO bleibt "elitärer Club", wird nicht jede MN aufnehmen und Sie schliessen damit Teile der MN-Welt aus. Z.B. eine aggressive Militärdiktatur kann nicht allen Ernstes dieses Ziel mittragen.

Darf dieses Land dann auch bei einer vExpo oder Olympiade (und Diskussionen dazu innerhalb der UVNO) nicht mitmachen? Wie ist dort ggf. sein Stimm- und Mitspracherecht?

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Stanislav Goldmann
Bürger der Republik Freiland, Besitzer der Pension Goldmann

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08.10.2005 17:19

Zitat:
Original von Stanislav Goldmann
Um nur ein naheliegendes Beispiel zu bringen: man verlässt sich auf die zentrale Kommunikationsplattform und diese wird (aus welchen Gründen auch immer) schlagartig eingestellt. So ja schon in der OIK erlebt. Dann hängt man erst mal in der Luft, weil man nicht mehr alles dezentral unter Kontrolle hat und die Zentrale soeben gesprengt wurde.


Das kann man durchaus in den Griff bekommen denke ich mal. Z.B. durch ein Administratorenteam und ähnlichem.

Zitat:

Ein weiterer Punkt ist: in der jetzigen Planung scheint man davon auszugehen, dass es innerhalb der UVNO nie Konflikte geben wird, die entschieden werden müssen. Das wage ich aber zu bezweifeln und wiederspricht meiner Erfahrung. Und sobald man Konflikte entscheiden muss, wirft das die Frage auf, mit welchen Mechanismen man entscheidet. Und dies wird die Organisation zwangsläufig in eine gewisse Richtung drängen (demokratisch, diktatorisch, u.s.w.) und ggf. bei einigen Mitgliedern keine Akzeptanz finden.


Das ist falsch, denn genau an diese Konflikte denke ich bei dieser gesamten Geschichte. Von daher wäre z.B. meine 1. Wahl für eine Orga die in der UVNO Mitglied werden sollte wenn sie will der IGH.

Gleichzeitig denke ich da von meiner Seite her z.B. an eine Art von "Rat der Spielleiter" der verschiedenen MN's damit die Spielregeln ein wenig angeglichen werden kann und man endlich wieder auf Augenhöhe innerhalb der Micronations miteinander spielen kann. Auch dies wäre ein Mechanismus der relativ schnell "echte" Konflikte regeln könnte.

Aber Sie bedenken dabei nicht das wenn das ganze auf Orga's ausgerichtet ist, die Staatlichen Belange und konflikte auch immer mehr in den Hintergrund gedrängt werden.

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Gruß

Gotama

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08.10.2005 17:28

Auch Organisationen haben Belange und Konflikte. Das hat IMHO nichts mit Staaten zu tun.

Und ein IGH ist geradezu ein Sprengsatz, den Sie da in die UVNO legen wollen. Dessen Mechanismen kann in meinen Augen nicht jedes Land akzeptieren. Freiland müsste in meinen Augen z.B. schon auf Grund seiner Geschichte und Werte auf einer demokratischen Struktur bestehen. Andere Länder träumen da eher vom "weisen Diktator", der auf Grund seiner Lebenserfahrung richtet. Das passt schon strukturell nicht zusammen!

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Stanislav Goldmann
Bürger der Republik Freiland, Besitzer der Pension Goldmann

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08.10.2005 17:36

Zitat:
Original von Stanislav Goldmann
Freiland müsste in meinen Augen z.B. schon auf Grund seiner Geschichte und Werte auf einer demokratischen Struktur bestehen. Andere Länder träumen da eher vom "weisen Diktator", der auf Grund seiner Lebenserfahrung richtet. Das passt schon strukturell nicht zusammen!


Ich sage ja staatliche Belange werden auf grund der diskutierten Struktur in den Hintergrund gedrängt. Von daher hätte z.B. Freiland bei einer solchen Struktur nichts mehr worauf diese bestehen könnte. Augenzwinkern

Aber aufgrund der derzeitigen Strukturen der verschiedenen Orgas würde es zwangsläufig auf demokratischen Strukturen hinauslaufen müssen denke ich mal.

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Gruß

Gotama

Nara  
Mitglied
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08.10.2005 17:59

*faßt sich an den Kopf*

IGH - jetzt weis ich, was ich vergessen hatte.

Herr Goldmann, sie werfen eine Menge nicht unberechtigte Fragen auf. Doch würde ich es angenehm finden, wenn Sie versuchen würden, diese auch gleich selbst zu beantworten.

Es handelt sich doch bisher nur um grobe Ideen und kein fertiges Konzept. Daher ist doch auch klar, daß nicht alle Probleme gelöst sind und nicht auf alle Fragen sofort eine Antwort bereit liegt. Dazu soll ja diese Diskussion erst dienen und dabei ist es sicherlich wichtig Fragen aufzuwerfen, aber noch wichtiger ist es, sich auch Antworten darauf einfallen zu lassen.

Bei Ihnen habe ich im Moment ein wenig das Gefühl Sie sind nicht an einer Erweckung der UVNO interessiert oder nicht in dieser hier angedachten Form und suchen daher die Haare in der zugegebenermaßen noch pelzigen Suppe heraus. Das kann ich auch sehr gut, nur bringt es die Sache nicht wirklich weiter.

Vielleicht könnten Sie ja Ihren Standpunkt zu UVNO ja oder nein und wenn ja, wie vorstellen.

simoff
Über das Problem Einstellung des Forums hab ich gestern vor dem Einschlafen nachgedacht und kam als guter deutscher Vereinsmeier auf die Idee, daß man einen rL-Verein zur Förderung der Mikronationen gründen könnte und dieser dann einen Server für die Mikronationen betreibt. Der könnte dann nicht so einfach abgeschalten werden.
Allerdings gibt es sicherlich auch unbürokratischere Vorgehensweisen. Bisher hat jede Orga sehr schnell ein Notforum gefunden, daran ist noch keine Orga gescheitert.
simon

Nochmal etwas zur Klarstellung, wie ich mir das vorstelle. Nicht jede Nation muß jeder Unterorga beitreten. Wer den IGH nicht akzeptieren kann, bleibt halt draußen, wen Kultur nicht interessiert, muß sich ja nicht beteiligen. Wenn man einer Unterorga angehört, gehört man auch der UVNO an. Ob dann alle die gleichen Rechte in der UVNO haben, ist sicherlich diskussionswürdig.

Siddhârtha  
UVNO-Delegierter
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08.10.2005 18:31

Jup es wurde vieles Gute vorgeschlagen, ich möchte wirklich betonen, dass eine Koordinierung von Orgas, Vereinen und Events dringend nötig ist. Dabei bekommt die UVNO keinerlei Rechte in den Orgas, vielmehr organisieren diese sich wie jetzt selbst, nur dass sie sich eben mal abstimmen und was gemeinsam machen.

Neben der Informationsfunktion nach Innen, also in die Staaten hinein, kann die UVNO so auch nach Außen wirken. Klar, dass dies keine google Anzeigen sein werden, aber eine gute Öffentlichkeitsarbeit zeichnet sich dadurch aus, dass sie wenig kostet aber viel Aufmerksamkeit erregt. Ich habe da gestern mit Pharaoh geschnackt und wir haben schnell nette Ideen gefunden.

Im Übrigen würde ich nicht zwingend eine Abkehr von der Konfliktvermittlung verordnet sehen wollen. Wenn es mal wieder Streit gibt, dann können natürlich Staaten eine Intervention simulieren, vermitteln, eskalieren. Das ist nie ausgeschlossen. Nur kann dies nicht alleinige Aufgabe der UVNO sein.

Die UVNO ist also ein Dach von Vereinen, einem Gericht, Organisationen, die jweils ganz verschieden sind. Mal sind Menschen Mitglieder, mal Vereine, mal ganze Staaten.
Die UVNO an sich sollte aber IMHO am Prinzip 1 Staat (mindestens) 1 Vertreter fest halten. Da diese/e Delegierte/r Botschafter ist, der Informationen aus der UVNO in seinen Staat mit nimmt und wiederum soclhe von da hier einbringt. Ein Exekutivgremium sollte daher auch nicht zu groß und mächtig sein, denn Ziel ist es ja nicht in die Mitgliedsorgas hineinzuwirken.

__________________

Freie Republik Tir Na nÒg, Forum, Rundgang.

Siddhârtha  
UVNO-Delegierter
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08.10.2005 18:34

PS: Das Forum hier ist auf Dauer gesichert, weil es sich mit Tir und USB einen Vertrag teilt und weil ich Tit nie auflösen werde, wird auch der Vertrag nie gekündigt.

PPS: Und ja die UVNO hat eine eigene Datenbank, ich habe 5, bevor es da wieder Befürchtungen gibt.

Ich glaube die technische Umsetzung ist echt kein Problem, auch wenn ein eV auch Vorteile hat, jedoch auch Probleme, also Vereinsmeierei, Satzungsstreit etc pp haben echt schon die geilsten Projekte und Freundschaften ruiniert, spätestens wenn der Verein Geld in die Hand bekommt.

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Freie Republik Tir Na nÒg, Forum, Rundgang.

Pharaoh  
Mitglied
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08.10.2005 18:44

So schön ich die Idee der UVNO als Dachorga der Orgas finde, so muss ich mal ganz ausdrücklich betonen, dass dies hochspekulativ ist. Ich befürchte, dass hier schon wieder mit Karten gespielt wird, die noch nicht mal gedruckt sind.
Ich bezweifle, nach all meiner Erfahrung, dass sich irgendeine Orga einfach mal so der UVNO unterstellen wird oder "Mitglied" wird. Von daher sollte man ganz ganz vorsichtig sein mit diesen zu planen. Ich befürchte eher das Gegenteil. Je mehr manche versuchen die Orgas zu vereinnahmen, umso heftiger wird der Widerstand. Was manche sich vorstellen und erdenken ist schön und gut. Bisher sieht es aber eindeutig so aus, dass viele kein gesteigertes Interesse an Zusammenarbeit existiert, dies gilt es hingegen erstmal zu wecken.

Herr O'Hara, bei allem Respekt, die UVNO ist als politisches Organ mehrfach gescheitert, die Sache ist wirklich passé. Wer jetzt noch von einer UVNO als virtuelle UNO mit Verhandlern etc. träumt, der hat einfach die letzten Jahre micronationaler Entwicklung verpennt.

Grusz,
Pharaoh

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Pharaoh  
Mitglied
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08.10.2005 18:51

Zitat:
Original von Gotama
Gleichzeitig denke ich da von meiner Seite her z.B. an eine Art von "Rat der Spielleiter" der verschiedenen MN's damit die Spielregeln ein wenig angeglichen werden kann und man endlich wieder auf Augenhöhe innerhalb der Micronations miteinander spielen kann. Auch dies wäre ein Mechanismus der relativ schnell "echte" Konflikte regeln könnte.


Das finde ich mal eine brilliante Idee, die eigentlich schon längst darauf wartet geboren zu werden. Ich denke, das könnte viele Probleme beiseite schaffen. Ich habe bei rL-Treffen immer wieder gestaunt, wie Leute gut zueinander finden, die sich sim-on nie über den Weg laufen. Und man bedenke, dass dabei oftmals auch große Projekte entstanden sind.

Ich finde, so ein Spielleiterrat wäre die wohl größte Bereicherung und da hat die UVNO schonmal ein attraktives Angebot.

Grusz,
Pharaoh

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08.10.2005 19:53

Zitat:
Original von Nara
Herr Goldmann, sie werfen eine Menge nicht unberechtigte Fragen auf. Doch würde ich es angenehm finden, wenn Sie versuchen würden, diese auch gleich selbst zu beantworten.

Das würde vielleicht einem Autisten gut zu Gesicht stehen, aber dann kann ich mich auch gleich mit der Wand unterhalten. Diesen zwanghaften Konstruktivismus finde ich schlicht deprimierend. Sie könnten meine Fragen ja durchaus auch als Interesse an der Sache und Fingerzeig für ihre Überlegungen sehen. Aber Sie können's natürlich auch schlicht bleiben lassen. Deswegen mit mir selbst reden werde ich trotzdem nicht. Augen rollen

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Stanislav Goldmann
Bürger der Republik Freiland, Besitzer der Pension Goldmann

Pharaoh  
Mitglied
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08.10.2005 20:30

Es geht darum, dass ihre kritischen Fragen durchaus berechtigt sind, aber ganz einfach die Befürchtung besteht, dass sie alles zerreden wollen, nur weil manche Probleme noch nicht gelöst sind.
Ich verstehe auch nicht, was mit "zwanghaftem Konstruktivismus" gemeint sein soll. Alles nur schlecht zu reden kann ja nicht Sinn und Zweck einer Lösungsfindung, die wir hier ja betreiben, sein.

Grusz,
Pharaoh

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Benjamin O'Hara  
Mitglied
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08.10.2005 20:31

Zitat:
Original von Pharaoh


Herr O'Hara, bei allem Respekt, die UVNO ist als politisches Organ mehrfach gescheitert, die Sache ist wirklich passé. Wer jetzt noch von einer UVNO als virtuelle UNO mit Verhandlern etc. träumt, der hat einfach die letzten Jahre micronationaler Entwicklung verpennt.

Grusz,
Pharaoh


Solange ich mich in den MN's rumtreibe ist das Projekt noch lange nicht gescheitert, gescheitert ist etwas erst dann, wenn man etwas aufgibt, ich bin aber nicht gewillt dies aufzugeben, also ist es auch noch nicht gescheitert! Außerdem hat meine Vermittlung damals im Dostarusien-Konflikt doch sehr gut geklappt!

__________________
Greetings

Benjamin O'Hara
Obervolksrat der Freien Republik Tir Na nÒg

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