Für den Fall, dass es jemanden interessiert: Ich habe Maya im ICQ geschrieben, wie der UNSC funktioniert, und vielleicht ist das auch hier für jemanden von Interesse. Macht euch gefasst auf den Albtraum eines G.Metzel (und den Traum eines Veuxin).
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Ich bring mal ein Beispiel aus der UNO, nämlich wie eine Sitzung im Sicherheitsrat abläuft. (1:1 kann das natürlich nicht übernommen werden, weil so eine Sitzung ja von Start bis Ende in Echtzeit durchgesessen wird, aber das dürfte ja klar sein. ^^)
Zuerst wird die Anwesenheit durchgegangen, der sogenannte Roll Call. Dort wird festgehalten, ob ein Mitglied "Absent", "Present" oder "Present and Voting" (Anwesend und selbstverpflichtet zur Stimmabgabe) ist. Anschließend beginnt "Setting the Agenda". Es werden durch Meldung Tagesordnungspunkte vorgebracht. Diese werden dann vom Chair (Vorsitz) gesammelt, anschließend wird über ihre Reihenfolge abgestimmt (meistens weiter vorne, je dringender ein Thema ist, was ja auch irgendwie Sinn macht. Man kann aber auch sehr schön ein Politikum daraus machen, wenn die USA konsequent den Irakkrieg nach hinten wählen wollen).
Dann beginnt der erste Tagesordnungspunkt. Die Speaker's List wird eröffnet und man kann sich durch Meldung auf selbige setzen lassen. Nach Ende der Eröffnung der Speaker's List kann man sich immer noch durch ein kleines Zettelchen an den Chair auf die Speaker's List setzen lassen, etwa, wenn man seine erste Rede gehalten hat. Dann beginnt der erste Delegierte mit seiner Rede. Anschließend der nächste auf der Liste, dann der nächste, etc. Zwischen den Reden kann jeder Delegierte "Motions", also prozedurale Anträge, einbringen. etwa um eine Vertagung der offiziellen Sitzung um eine gewisse Zeit, ein Ende des Themas, eine Beschränkung der Redezeit, etc. Bei diesen entscheidet der Chair dann, ob sie zulässig sind (sind sie meistens, wobei manche Motions (etwa eine Schweigeminute) nur am Anfang einer Sitzung zulässig sind), anschließend wird darüber mit einfacher Mehrheit abgestimmt.
Wichtigste Motion ist hier wohl die Vertagung, dann beginnt nämlich die inoffizielle Sitzung, in welcher die Delegierten sich ungezwungen untereinander unterhalten, essen, trinken und die Toilette besuchen, Working Papers (Resolutionsentwürfe in spe) entwerfen, Grüppchen bilden, die Lage sondieren, etc. Meistens ist das Verhältnis zwischen offizieller und inoffizieller Sitzung etwa 1:1,5, und man wechselt ständig zwischen offizieller und inoffizieller Sitzung. Working Papers können dem Chair in der inoffiziellen Sitzung übergeben werden. Er überprüft sie dann auf ihre Rechtmäßigkeit (etwa, ob das Paper eine genügende Anzahl an Unterstützern hat, ob es den formellen Ansprüchen genügt, etc.), und wenn das Erfolg hat, wird aus dem Working Paper eine Draft Resolution, also ein Resolutionsentwurf. Wenn die offizielle Sitzung dann wieder beginnt, geht es ganz normal weiter mit der Speaker's List.
Sollte das Thema nicht beendet werden, beendet es sich automatisch irgendwann, wenn die Speaker's List ausläuft. Wenn es dann eine Draft Resolution gibt, wird über diese abgestimmt, andernfalls geht man eiskalt zum nächsten Tagesordnungspunkt über. Die Abstimmung ist offen; auf Beantragung kann sie per Roll Call durchgeführt werden (dann wird jeder anwesende Staat aufgerufen, etwa "The Honourable Delegate of the Republic of Uganda, how do you vote for this draft resolution?" - "For.") oder auch Clause by Clause (das ist richtig mühsam, da wird über jede Klausel abgestimmt, ob sie in der Draft Resolution bleiben soll, und anschließend wird nochmal über die Draft Resolution ohne eventuell rausgeflogene Klauseln abgestimmt).
Es wird über alle Draft Resolutions abgestimmt, auch wenn die erste angenommen wird. Im Endeffekt werden sie dann pro Tagesordnungspunkt zu einer großen Resolution verschmolzen. So kann etwa eine Draft Resolution über soziale Veränderungen im Libanon angenommen werden, eine andere Draft Resolution zum militärischen Einsatz im Libanon auch, und dann werden beide zu einer Resolution über den Libanon vom Chair zusammengeführt. Nachdem über alle vorliegenden Draft Resolutions abgestimmt wurde, beginnt der nächste Tagesordnungspunkt. So geht das, bis alle Tagesordnungspunkte abgearbeitet sind. |
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*grusel*
Das ist wirklich ein Alptraum, erklärt aber ziemlich gut, wieso dieser Saftladen faktisch kaum was auf die Reihe bekommt.
Du meinst vielleicht die GA. Der SC ist verdammt effektiv und auch verdammt mächtig. Dafür, dass da fünfzehn Staaten mit unterschiedlichen Weltbildern sitzen, bringen die ziemlich viel auf die Reihe.
Faktisch funktioniert übrigens so ziemlich jedes größere politische Organ so oder so ähnlich, vom Bundestag über das Rote Kreuz hin zum IMF. Ohne eine wirklich mechanisch abzuarbeitende Geschäftsordnung würden die Verfahrensfragen so sehr politisiert, dass an ein vernünftiges Tagesgeschäfts nicht zu denken wäre. Wir haben das ja in der OIK mit der Enthaltungsfrage eindrucksvoll demonstriert bekommen, und das war vielleicht gerade mal eine Eins auf der Richter-Skala der verfahrenstechnischen Fragen.
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Ja man muss sich ja nur mal ansehen, wie Ortsvereine von deutschen Parteien arbeiten, streiten, diskutieren und am Ende muss die einzige anwesende Frau ran, um die Quote zu erfüllen. (was nicht heißt, dass ich deswegen gegen Quoten bin)
Und selbst wenn der SC sicher nicht immer erfolgreich ist, so liegt dies an weit anderen Gründen und nicht an den Verfahrensregeln. (was nicht heißt, dass ich deswegen so eine Sitzungskultur hier in der UVNO sehen mag)
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In dieser Form wird es die sicher auch nie hier geben. Wir sparen uns schon viel Kram dadurch, dass wir permanent tagen und dank Forum nicht das Problem haben, eine Redeliste führen zu müssen - die ergibt sich ja automatisch. Ebenso können wir Themen simultan bereden und brauchen keine Vertagung, weil der inoffizielle Teil auch simultan ablaufen kann. Was dann übrigbleibt, ist großteils sowieso schon UVNO-Usus.
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Original von Veuxin ent Drakestrin-Rumata
Du meinst vielleicht die GA. Der SC ist verdammt effektiv und auch verdammt mächtig. Dafür, dass da fünfzehn Staaten mit unterschiedlichen Weltbildern sitzen, bringen die ziemlich viel auf die Reihe.
Faktisch funktioniert übrigens so ziemlich jedes größere politische Organ so oder so ähnlich, vom Bundestag über das Rote Kreuz hin zum IMF. Ohne eine wirklich mechanisch abzuarbeitende Geschäftsordnung würden die Verfahrensfragen so sehr politisiert, dass an ein vernünftiges Tagesgeschäfts nicht zu denken wäre. Wir haben das ja in der OIK mit der Enthaltungsfrage eindrucksvoll demonstriert bekommen, und das war vielleicht gerade mal eine Eins auf der Richter-Skala der verfahrenstechnischen Fragen. |
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Also nach spätestens zehn Minuten GO-Debatte würde ein Aquatropolitaner vermutlich in die Decke schießen um seinem Unmut Ausdruck zu verleihen. Mit dem Schuh auf den Tisch dreschen geht nicht, wir tragen meist Stiefel
Mächtig mögen die sein, aber trotzdem absolut ineffektiv. Machen wir uns doch nichts vor, der größte Teil des dortigen Gelabers ist ohne jede Bedeutung. Selbst Resolutionen, die mal das Interesse der Weltöffentlichkeit erregen, werden meist hohnlachend ignoriert oder einfach unterlaufen.
Und wie oft kommt überhaupt nix sinnvolles raus?
Ändern ließe sich das aber eben nur mit einem radikalen Neubeginn. RL nicht möglich, hier eventuell schon. In Bezug auf die UVNO: wenn man hier mit formalem Geschäftsordnungskram Betrieb machen will, wird man vermutlich scheitern. Sorgen wir doch offensiv für international wirklich relevanten Betrieb. Dazu muß dieUVNO eben zu etwas werden, das auch selbstständig handelt. Und da ist dann auch Raum für interne Intrigen und vieles mehr.
Wenn man das richtig anfängt, kann die Sache wirklich komplex werden....
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von G.Metzel am 06.02.2011 20:53.
Ach das mit der Redelist muss ja gar nicht so rein über Forenautomatismen laufen... ich denk an sowas
"Die Freie Republik Tir na nÒg" beantragt den Delegierten des Seereiches nicht mehr zu Wort kommen zu lassen
Nein Spaß, so etwas würde natürlich nur böses Blut bereiten... aber naja so ein bisschen mehr Tiefe und Komplexität fänd ich schon witzig, aber das liegt daran, dass ich so etwas gern aushalte, andere treten ja sofort aus, nur weil sie einmal ne Abstimmung verlieren oder nehmen es persönlichen und suchen sich nen rL Anwalt
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RL-Anwalt wegen hier verlorener Abstimmung? Ich hoffe mal, das war jetzt ein Witz.....
Sicher kann eine passende Geschäftsordnung für viel Spaß sorgen. Nur,wenn es nichts zu debattieren gibt, hilft das wenig. Auch darf man nicht vergessen, für richtige Blockbildungen und so ist das hier derzeit zu klein, will heißen zu wenig aktive Mitglieder. Und da muß man ansetzen. Strukturen schaffen, die von sich aus für Gesprächsstoff und internationalen Betrieb sorgen.
Im übrigen beantragt das Seereich Aquatropolis die Weltherrschaft....
Also, wir haben sicherlich genug zu diskutieren. Wenn Interesse besteht, pack ich mal drei, vier Anträge auf die Redeliste. Ich hab da Ideen für ein paar Konventionen...
Nee, ernsthaft: Ohne Völkerrecht ist ein moderner Staat einfach undenkbar, und weil sich die meisten MNs auf Treu und Glauben verlassen, wäre hier ein sehr guter Ansatzpunkt, um eine Basis für das internationale Recht zu schaffen, die absolut zwingend erscheint, will man als MN diplomatisch aktiv sein. Man müsste sich mal den Aufschrei vorstellen, wenn man bemerkt, dass Staat XYZ die Menschenrechtskonvention nicht unterschrieben hat (No Offense, Aquatropolis

).
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Naja, die Verschriftlichung des MN-Völkerrechts ist in den letzten Jahren bereits erfolgt und meines Wissens auch ein Arbeitsauftrag an den IGH.
Ein Argument, was in Arcor mal vorgebracht wurde, war, warum man diese Konvetionen, etc. ratifizieren soll, wenn deren Inhalt doch sehr zahllos ist und keine weiteren Konsequenzen für die Unterzeichnerstaaten mit sich bringt. Quasi man unterzeichnets und dann verstaubt es in einem Archiv.
Alles was man machen kann, ist, sich über die Nichteinhaltung groß aufzuregen, aber das ist in der internationalen RL-Diplomatie meistens ja auch so. Im Grunde ist das aber doch sowieso die Essenz der Mikronationen, Wortaustausch. So viele Konventionen gibt es ja bislang auch nicht, ich zähle drei. ^^
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Original von Veuxin ent Drakestrin-Rumata
Also, wir haben sicherlich genug zu diskutieren. Wenn Interesse besteht, pack ich mal drei, vier Anträge auf die Redeliste. Ich hab da Ideen für ein paar Konventionen...
Nee, ernsthaft: Ohne Völkerrecht ist ein moderner Staat einfach undenkbar, und weil sich die meisten MNs auf Treu und Glauben verlassen, wäre hier ein sehr guter Ansatzpunkt, um eine Basis für das internationale Recht zu schaffen, die absolut zwingend erscheint, will man als MN diplomatisch aktiv sein. Man müsste sich mal den Aufschrei vorstellen, wenn man bemerkt, dass Staat XYZ die Menschenrechtskonvention nicht unterschrieben hat (No Offense, Aquatropolis ). |
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Mit dem Völkerrecht ist das so eine Sache. Wichtig ist das doch nur für Staaten, die sich nicht selber schützen können davon abgesehen, daßdas doch auch nur zur Durchsetzung von Interessn missbraucht wirdim RL.
Und die Menschenrechtskonvention? Es würde jeden Reichsbürger in eher agressive Stimmung versetzen, wollte man sie uns überstülpen. Der Aufschrei der Empörung würde uns entweder belustigen oder wütend machen, je nach gegenwärtiger Laune....
Wenn unsere Weiberwirtschaft da oben geschlossen ihre Tage hat, kann sowas böse enden....
Völkerrecht betrifft ja auch ganz "lapidare" Angelegenheiten wie Sicherheit der Bürger im Ausland, Flaggennutzung durch Fremdentitäten, Postverkehr, etc. Es muss ja nicht immer gleich Kriegsverbot sein. ^^
Das mit der Menschenrechtskonvention kann ich gut nachvollziehen, aber nachdem die nicht einmal Arcor unterzeichnet hat, wird da niemand irgendjemandem einen Strick draus drehen.

Solange ihr da nicht unterzeichnet habt, wäre alles, was über eine Unwillensbekundung einzelner Staaten hinausgeht, ein Eingriff in eure staatliche Souveränität, und da könnte dann der IGH...falls ihr /diese/ Konvention unterzeichnet hättet...
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Völkerrecht einfach gemacht.
"Seit immer Gastfrei und behandele den andern genau so wo du möchtest das er oder sie..dich behandelt."
Dieses Einfache und eigentlich alles Sagende Prinzip wird von jeder halbwegs Zivilisierter Verstanden.
Wenn mann sich hier Bewirbt dann nehme ich an das mann als Staat auch bereit ist dieses Prinzip zu unterschreiben.
Manche Sachen Sprechen für sich wie : Ich bin Gast also Passe ich mich an und Sorge dafür mein Gastgeber nicht zu Last zu sein.
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Wurde in ein Geschlossenes Forum als "Gefährlicher Irre" bezeichnet..die Wissen nicht ansatzweise wie Recht sie haben..
My Plastic Surgeon confessed...he only drank lemonade during Work-time hours. 
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Haro Huusdroddel am 08.02.2011 03:38.
In einer idealen Welt bräuchte man auch keine Staaten, weil alle immer und überall größtmöglich für alle anderen sorgen würden, aber in dieser leben wir ja nunmal nicht.
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Eine ideale Welt zu simulieren, okay ja da kann mach nach Tir kommen, wo Milch und Honig fließen, aber ansonsten ist gute Nachbarschaft für die UVNO nicht ganz so wichtig... denn da hat man weniger zu tun ;-)
Was nun Aufgaben der UVNO angeht, so würde ich zB gern eine Luftfahrtbehörde sehen, die Flugzeuge und internationale Flughäfen zulässt (quasi nen internationaler Tüv) und der zugleich auch die Flüge koordiniert (Lotsen).
Hintergrund ist ein pragmatischer: Ich sehe keinen Sinn darin, die HP zu pflegen, auf denen zu lesen steht, wohin die 3 Flugzeuge Tirs fliegen. So etwas wird doch erst reizvoll, wenn dies international koordiniert wird. Es ist auch kundenfreundlicher, wenn man sieht, wie man so nach Tir fliegen kann.
Und am Ende könnte man vielleicht sogar zukünftig Auslandsreisen realistischer simulieren (haha ich hasse diesen Satz und nun sag ich ihn selbst^^). Zum Beispiel frage ich mich noch immer, wie ihr alle nach Tir kommt, denn außer Tir Star darf niemand in Tir landen, ergo muss das Seereich Teleportation erfunden haben.
Solche Sachen könnten sicher auch die UVNO übernehmen. Dazu auch das Postewesen und so vieles mehr.
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Und die Weltbank, um zwischen Fluglinien internationale Konkurrenz zu verwirklichen! ^^
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na da bin ich ja schon lange davon überzeugt, ne wisim ist doch öde, wenn jeder Staat Geld druckt wie er mag... erst wenn die Geldmenge wirklich kontrolliert würde, oder zumindest Einfluss hätte (über Wechselkursschwankungen), macht Wirtschaft Sinn.
Dann kann nicht einfach ein Staat so gemein sein, der UVNO 30 Billionen schenken zu wollen, dann muss das auch irgendwo herkommen und dann kommt die Sache in Fahrt. Das sollte Aufgabe der UVNTO sein
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Ja, ich habe schon lange überlegt, wie das am besten funktionieren könnte. Meine Lösung war eine Art Keynesianischer Bancor, also eine Weltwährung. Findet ein Währungsexport aus einer Nation statt, so wird sich das auf ihrem Konto in einem Bancor-Verlust niederschlagen. Findet ein Währungsimport in eine Nation statt, so wird sich das auf ihrem Konto in einem Bancor-Gewinn niederschlagen. Der Kontostand wird dann so an den Wechselkurs angeglichen, dass er wieder null beträgt. Das ist alles noch nicht ganz klar...ich werde mal versuchen, mich dem Thema mathematisch zu nähern.

Trick der Sache ist auf jeden Fall, dass die Weltbank eine Übersicht über alle finanziellen Transaktionen hat, weil diese über selbige laufen, Währungsexport-Nationen eine sehr teure Währung bekommen und Währungsimport-Nationen eine sehr billige. Das ist zwar eine grobe Vereinfachung tatsächlicher internationaler volkswirtschaftlicher Vorgänge, aber für MN-Zwecke sollte das absolut angemessen sein. Vor allem sorgt das bei einem absoluten Gelddruckerstaat dazu, dass seine Währung sehr schnell an Wert verliert und somit nicht gleich alle ausländischen Märkte überfluten kann. Alte Währungen mit viel Im-/Export würden sehr stabil werden, weil etwa bei einer 49333827/49384737-Bilanz ein Geldexport von 1000 den Wechselkurs nicht sonderlich beeinflusst. Ich muss noch überprüfen, wie sich hier die Verabschiedung eines Partners aus dem System respektive eine Neugründung verhalten würde.
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