Bergen hat noch nie ein Militär gehabt.
Wir haben eine Polizei, dass muss reichen.
Wie soll man mi Gewalt und Abschreckung Frieden vermitteln können, das geht nicht.
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Bundesrepublik Bergen.
Bundeskanzler
SPB-Vorsitzender
OIK-Delegierter
Die VR Wolfenstein stimmt der BR Bergen zu. Waffen können Krieg verhindern und so Frieden sichern, aber nur schwerlich welchen schaffen.
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Delegierter der VR Wolfenstein
endlich bin ich nicht mehr allein mit meinen "bauchschmerzen" was die "friedenstruppe" angeht.
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Der Baum der Freiheit muss von Zeit zu Zeit mit dem Blut der Patrioten und der Tyrannen begossen werden. Dies ist der Freiheit natürlicher Dünger
Hehe, siehst mal was alles so passiert wenn die Siebenschläfer aus Bergen wachgerüttelt werden.
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Bundesrepublik Bergen.
Bundeskanzler
SPB-Vorsitzender
OIK-Delegierter
Also, ich glaube kaum, dass es sich vermeiden lässt, Ausnahmereglungen für die von uns gwünschten Idealfälle einzubauen: zwei Staaten, oder sonstige Konfliktparteien führen Krieg und bitten die UVNO, eine Friedenstruppe, um den gerade ausagehandelten Waffenstillstand zu überwachen und Hilfsgüter zu verteilen.
Ich frage noch einmal:
01. was ist bei Völkermord und Massenvertreibung?
02. was ist, wenn eine Seite nicht zu Waffenstillstandsvehrandlungen bereit ist, nur weil es für sie gerade "prima" läuft?
Es wird immer behauptet, die UVNO sei neutral und soll es bleiben. Schön. Nur wenn in den beiden oben genannten Fällen nichts tut, der hat auch Partei ergriffen, nämlich zu Gunsten des Aggressors, und zu Ungunsten derjenigen, die unsere Hilfe benötigen. Diese Tatsache sollten wir bei der ganzen Diskussion nicht vergessen: die welt ist kein Paradies, wo alle immer nach dem Motto handeln "Ich hab`Dich lieb, Du hast mich lieb" handeln.
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Außenministerin und Stellv. Ministerpräsidentin
des Freistaats Fuchsen
Ich denke mal, dass wir hier, wenn wir von Friedenstruppe reden, etwas wie die Blauhelme im RL meinen. Und die haben mit Friedenserzingung gar nichts am Hut.
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Präsident der Föderation
Direktor der FLR
1. Die Républica de Atraverdo hat seit 100 Jahren keine Waffen mehr und seit 134 Jahren keine Armee mehr.
2. Atraverdische Verfassung Artikel 79:
Die Lösung von Auseinandersetzungen und/oder Konflikten mit Gewalt oder gar mit Waffen ist nicht gestattet!
3. Solange es kein Völkerrecht oder Menschenrechte gibt, auf welche Grundlage soll eine solche Truppe dann eingesetzt werden?
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Uxlanem achi'lik! (Friede sei mit Euch!)
José Maria Tioxalaj
El Presidente de Républica de Atraverdo
Heinz Haber: "Den letzten Intelligenztest müssen die Menschen noch bestehen, nämlich sich miteinander zu vertragen."
| Zitat: |
Original von Diktatus Marius
Ich denke mal, dass wir hier, wenn wir von Friedenstruppe reden, etwas wie die Blauhelme im RL meinen. Und die haben mit Friedenserzingung gar nichts am Hut. |
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*SO* Siehe Bosnien-Herzegowina, wo die Blauhelme zum Leidwesen der dort lebenden Menschen grandios versagten, als um die Verhinderung von Völkermord und Massenvertreibung ging.
Siehe Kosovo, wo eine friedensschaffende Mission Vertreibung und Völkermord einhalt gebot. *SO*
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Außenministerin und Stellv. Ministerpräsidentin
des Freistaats Fuchsen
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Margriet van Vossen am 30.11.2006 18:24.
[so]Es gibt im RL verschiedene Arten von Einsätzen, auch Friedenschaffende der Blauhelme.[/so]
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Bundesrepublik Bergen.
Bundeskanzler
SPB-Vorsitzender
OIK-Delegierter
| Zitat: |
Original von Jacob Fuller
Die VR Wolfenstein stimmt der BR Bergen zu. Waffen können Krieg verhindern und so Frieden sichern, aber nur schwerlich welchen schaffen. |
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Eine sehr wage Aussage, die man sicherlich Geschichtlich auswerten könnte. Dennoch mag ich mich bei solchen Aussage umzudrehen. Die Gefahr die bei beiden Staaten ausgehen kann mitunter nicht durch Waffen ausgeglichen werden.Die menschliche Handlungsweisen sind nunmal unergründlich und das sollte man aktzeptieren.
*SO* Ich weiß das es zwischen Russland und USA unter Kennedy der Fall war, wobei die wesentliche Gefahr von der USA ausging. Ein Zitat" Russland hat die Möglichkeit zweimal die Welt zu zerstörren und die USA zehnmal die Welt zuzerstörren.Auch wenn ich nicht mehr weiß wo und in welchen Zusammenhang ich es gelesen habe*SO*
| Zitat: |
Original von Margriet van Vossen
*SO* Siehe Bosnien-Herzegowina, wo die Blauhelme zum Leidwesen der dort lebenden Menschen grandios versagten, als um die Verhinderung von Völkermord und Massenvertreibung ging.
Siehe Kosovo, wo eine friedensschaffende Mission Vertreibung und Völkermord einhalt gebot. *SO* |
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Es gibt viele weitere RL-Beispiele für die Situation, dass Blauhelme durch auf diplomatischem Parkett ausgekungelte Einsatzrestriktionen zum Zugucken verdonnert waren.
Es gibt übrigens noch eine Grundsatzfrage in diesem Zusammenhang zu klären: Wollen wir Blauhelme, also von Staaten oder Militärbündnissen abgeordnete Soldaten, die unter UVNO-Flagge eingesetzt werden, oder wollen wir Mandate für Staaten und Militärbündnisse, wo die UVNO lediglich die völkerrechtliche Legitimation für den Einsatz von Truppen schafft, die unter eigener Flagge eingesetzt werden (vgl. Afghanistan-Mandat).
Ich bevorzuge letztere Variante, weil sie flexibler ist und die UVNO aus dem operativen Einsatz heraushält.
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Domingo Vecino Abdonez
El Presidente de La República de TROPICALI

[so]Wenn ihr mit SimOff Gründen kommt komme ich das. Simulatorisch wird es ja nie wirklichen Krieg geben können, sprich eine Nation gewinnt und übernimmt die andere Nation, es sei denn die andere Nation will das unbedingt.
Von daher ist der Sinn einer solchen Friedenstruppe eh in Frage zu stellen.[/so]
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Bundesrepublik Bergen.
Bundeskanzler
SPB-Vorsitzender
OIK-Delegierter
Mir sind mehrere Initiativen bekannt, Spielregeln für einen Krieg aufzustellen. Und wer sagt, dass Krieg in Gebietsübernahme enden muss?
Der letzte int. Krieg IRL wegen einer Gebietsübernahme war wohl der Einsatz zur Befreiung Kuwaits, und das ist 15 Jahre her.
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Domingo Vecino Abdonez
El Presidente de La República de TROPICALI

| Zitat: |
Original von Margriet van Vossen
Also, ich glaube kaum, dass es sich vermeiden lässt, Ausnahmereglungen für die von uns gwünschten Idealfälle einzubauen: zwei Staaten, oder sonstige Konfliktparteien führen Krieg und bitten die UVNO, eine Friedenstruppe, um den gerade ausagehandelten Waffenstillstand zu überwachen und Hilfsgüter zu verteilen.
Ich frage noch einmal:
01. was ist bei Völkermord und Massenvertreibung?
02. was ist, wenn eine Seite nicht zu Waffenstillstandsvehrandlungen bereit ist, nur weil es für sie gerade "prima" läuft?
Es wird immer behauptet, die UVNO sei neutral und soll es bleiben. Schön. Nur wenn in den beiden oben genannten Fällen nichts tut, der hat auch Partei ergriffen, nämlich zu Gunsten des Aggressors, und zu Ungunsten derjenigen, die unsere Hilfe benötigen. Diese Tatsache sollten wir bei der ganzen Diskussion nicht vergessen: die welt ist kein Paradies, wo alle immer nach dem Motto handeln "Ich hab`Dich lieb, Du hast mich lieb" handeln. |
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Zuschauen muss nicht sein - es gibt da durchaus weitere Eingriffsmöglichkeiten. Embargos, beispielsweise. Oder diplomatische Isolation. Die UVNO könnte einen Staat de facto abriegeln und zu Verhandlungen zwingen. Nur den militärischen Einsatz zu Friedenserzwingung schließt die VR Wolfenstein im Rahmen der UVNO aus. Kampfeinsätze der wolfensteinischen NVA kann es nur im Rahmen der Verteidigung der VR Wolfenstein oder ihrer Bruderstaaten im Rahmen der USB geben - und auch in diesem letzten Kapitel ist es schwierig; so ist z.B. die Bereitschaft Tir nA nOgs, sich mit Waffengewalt verteidigen zu lassen, eher vorsichtig zu bewerten.
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Delegierter der VR Wolfenstein
| Zitat: |
Original von Jacob Fuller
Kampfeinsätze der wolfensteinischen NVA kann es nur im Rahmen der Verteidigung der VR Wolfenstein oder ihrer Bruderstaaten im Rahmen der USB geben - und auch in diesem letzten Kapitel ist es schwierig; so ist z.B. die Bereitschaft Tir nA nOgs, sich mit Waffengewalt verteidigen zu lassen, eher vorsichtig zu bewerten. |
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Das ist in Ordnung. Niemand wird ernsthaft in Erwägung ziehen, dass irgendein Staat verpflichtet ist, gegen seinen Willen Truppen für einen UVNO-Einsatz abzuordnen, sei er friedenserhaltend oder friedensschaffend.
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Domingo Vecino Abdonez
El Presidente de La República de TROPICALI

Natürlich ist das in Ordnung. Aber es ist Prinzip der VR Wolfenstein, mit offenen Karten zu spielen. Darum wurde hier die wolfensteinische Herangehensweise nochmals dokumentiert.
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Delegierter der VR Wolfenstein
Naja, es ist schon ein Unterschied, ob Sie sagen, Ihr Land will irgendetwas nicht mitmachen oder ob Sie sagen, deswegen soll auch niemand anderes so etwas machen.
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Domingo Vecino Abdonez
El Presidente de La República de TROPICALI

Wie gesagt: Die VR Wolfenstein hat ihre Verhaltensregeln dargelegt - und keine Allgemeingültigen o.ä.
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Delegierter der VR Wolfenstein
Für das Großherzogtum Arcor gelten die gleichen Prinzipien wie für Wolfenstein: Unsere Armee ist eine reine Verteidigungsarmee. Auch würden wir uns nie in Kriegshandlungen militärisch einmischen, sondern immer nur diplomatisch, wenn es denn einen unserer Nachbarn und Bündnispartnern betrifft. Auf unsere humanitäre Hilfe kann man jedoch jederzeit setzen und deshalb würden wir uns auf dieser Basis einer UVNO-Hilfsorganisation, um mal von dem Begriff "Friedenstruppe" wegzukommen, anschließen. Natürlich ist uns bewusst, dass es im Rahmen dieser Einsätze zu Kampfhandlungen kommen kann und wir würden sowohl unser, wie auch das Leben der bedrohten Nationen schützen. Aber es ist auch etwas anderes, ob man sich verteidigt oder angreift.
Señora, auch für Sie gilt die Frage, ob Sie nur die Position Ihrer Streitkräfte darstellen oder diese Maximen auch als Leitschnur für die gesamte UVNO durchsetzen wollen?
Im übrigen ist es ziemlich naiv, wenn Sie sagen, die können ja irgendwo hingehen und wenn man dann auf Ihre Truppen schießt, dann
verteidigen Sie sich eben. Wenn Ihre Truppen fremdes Territorium verletzen, liegt bereits darin der Angriff.
Und ein Hilfswerk hat rein gar nichts mit Friedensschaffung oder -erhaltung zu tun. Frieden (wenn man ihn mal nur minimalistisch als die Abwesenheit von Krieg definiert) ist Grundvoraussetzung für humanitäre Hilfe.
Die Vorstellung, Soldaten mit dem Lebensmittelpaket in einer Hand und einem Gewehr in der anderen Hand irgendwo hinzuschicken, damit sie eben notfalls "zurückschießen" können, um Hilfe an den Mann zu bringen, ist absurd.
Wenn man Hilfsgüter irgendwo hinbringen will, dann muss man
vorher einen Zustand schaffen, in dem diese Hilfslieferungen in angemessenem Umfang auch einigermaßen sicher - also allenfalls mit leicht bewaffneter Begleitung - ihr Ziel erreichen können.
Und diesen Zustand kann man sicherlich manchmal, aber eben nicht immer allein durch gutes Zureden erreichen.
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Domingo Vecino Abdonez
El Presidente de La República de TROPICALI
